Webdesign ist ein Begriff aus der Informatik und umfasst die konzeptionelle und funktionale Gestaltung einer Internetseite, ihren Aufbau, sowie die Nutzerführung (zum Beispiel Benutzerfreundlichkeit). Zur Strukturierung einer Internetpräsenz werden Text und ergänzende Grafiken benötigt. Texte werden in HTML (Hypertext Markup Language, eine textbasierte Auszeichnungssprache zur Strukturierung von Inhalten) und XHTML (eine erweiterte Form von HTML) verfasst, sowie Grafiken in CSS (Cascading Style Sheets, eine Formatierungssprache für Dateien) formatiert. Über die Erstellung von Seiten hinaus befasst sich Webdesign mit der Programmierung, sowie der strategischen Ausrichtung eines Internetangebotes. Hierzu gehört zum Beispiel die werbewirksame Gestaltung von Firmen Webseiten.
Die Qualität von Webdesign hängt auch davon ab, wie gut ein Layout und eine Präsentation zum Inhalt passen. Bei einer seriösen Firmenpräsenz beispielsweise wäre eine bunte und blinkende Benutzerführung fehl am Platz, bei einer Seniorenseite wird auf einfache und selbst erklärende Handhabung Wert gelegt. Dazu ist es erforderlich, dass die jeweilige Gestaltung einfach, funktional und dennoch ansprechend ist, um Besucher einer Seite zum Wiederkommen aufzufordern.
Zum professionellen Webdesign benötigt man umfangreiche Kenntnisse in Farbenlehre, Grafik, Applikationsdesign, Ästhetik, Bildbearbeitung, Textgestaltung und Textverarbeitung. Es ist erforderlich, genau über die aktuelle Software am Markt Bescheid zu wissen, über die neuesten Entwickler Tools und ebenso über Multimedia-Recht.
Webdesign wird im Sinne einer beruflichen Spezialisierung ausgeübt von Grafikern, Mediengestaltern und Informatikern. Bei einigen privaten Instituten wird auch eine Berufsausbildung zum Webdesigner angeboten.
4.02.2008